Bruder Klaus am Tiefenbach
Bruder Klaus am Tiefenbach

 

Intention für die Bruder Klaus Kapelle am Tiefenbach

 

 

Im Jahre 1989 habe ich aus einem persönlichen Anliegen heraus versprochen eine Kapelle zu Ehren von Bruder Klaus von der Flüe zu bauen.  Während meiner Jugendzeit hatte ich den Patron der KLJB und der KLB den Heiligen Bruder Klaus von Flüe kennen und schätzen gelernt. Mehrere Besuche in seiner Heimat und eine Reihe von Vorträgen durch Bene Bittlmayer aus Pfünz haben mir den Heiligen nähergebracht. So wurde er nicht nur ein Vorbild sondern auch ein wenig ein Vertrauter. In großer persönlicher Not habe ihn um Hilfe gebeten. Als Dankeschön habe ich versprochen eine Kapelle zu seinen Ehren zu bauen und zu Fuß in die Schweiz zu laufen.

Seit 1989 war ich immer wieder auf der Suche nach einer geeigneten Fläche für die Kapelle. Sie sollte in einem Tal etwas abseits liegen und vielleicht ein kleiner Bach sollte in der Nähe sein. Denn im Ranft in der Schweiz – dem Ort wo Klaus 20 Jahre lebte – war es auch so. Eine tiefe Schlucht mit einem rauschenden Wildbach.

Durch Zufall oder Vorsehung wurde ich an den Tiefenbach geführt. Das Grundstück war damals sehr verwildert. Nichts wuchs außer 2 Meter hohen Brenneseln und Ampfer. 2003 konnte ich das Grundstück erwerben. Mit meinem Vater Anton Schneider habe ich das Grundstück gerodet und kultiviert. Anton Benzinger hat nach meinen Vorstellungen einen Plan gezeichnet und mich technisch bei der Umsetzung beraten. Im November 2003 begann ich mit dem Fundament.  Im Winter 2003 fertigte ich die Fenster, die Türe und die Bänke. Mein Vater hat mich dabei tatkräftig unterstützt.  Pfingsten 2004 begannen wir mit den Rohbauarbeiten. Auch der Dachstuhl wurde selbst abgebunden und aufgerichtet. Beim Bau durften nur Personen helfen die eng mit unserem Sohn oder mit Bruder Klaus verbunden waren. Sonst hätte ich das Gefühl gehabt mein Versprechen nicht zu erfüllen. Richard Birkel aus Stirn hat die Glocke gespendet, die im November 2004 in Passau gegossen wurde.

 

Der gesamte Bau wurde ohne Fachfirmen errichtet. Einzige Ausnahme waren die Putzarbeiten die wir aus Zeitgründen vergeben hatten. Im Juli 2005 – kurz nach meinem 40. Geburtstag – wurde die Kapelle eingeweiht.

Seither findet immer am letzten Sonntag im Monat um 18.oo Uhr eine Vesper satt. Die Vesper ist eines der klösterlichen Stundengebete bei  denen Psalmen gebetet und gesungen werden.  Daneben konnten eine Reihe von Hochzeiten und Jubiläen und Taufen gefeiert werden.

 

Die Kapelle hat sich zu einem kleinen Wallfahrtsort entwickelt und viele Menschen suchen sie auf um die Ruhe und die Kraft dieses besonderen Ortes zu genießen.

 

 

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